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Ferdinand Schröffel von Schröffenheim, Bischof von Olmütz

Entnommen aus: Ferdinand Schröffel von Schröffenheim
Von Dr. Josef Matzke
In: Mährisch-Schlesische Heimat, 7. Jahrgang 1962, Heft 1, p14.

Im 17. Jahrhundert war Ferdinand Schröffel von Schröffenheim unzweifelhaft der bedeutendste Pfarrer zu St. Mauritz in Olmütz. Er war ein geborener Olmützer und hat nach dem Dreißigjährigen Krieg in Olmütz eine bedeutende Rolle gespielt. Die Series parochorum, das Verzeichnis der Pfarrer zu St. Mauritz, berichtet unter der Nr. 69: „Ferdinand Schröffel Freiherr von Schröffenheim, Olmützer Patrizier, Sohn eines Gerbers, wegen seines großartigen Wissens bald nach der Priesterweihe zum Dechant in Müglitz bestellt, später Kanonikus und Pfarrer zu St. Mauritz 1667, am 7. 8. 1667 installiert; da das Domkapitel seine Gewandtheit in Verhandlungen bewunderte, geschah es, daß er in äußerst schwierigen Angelegenheiten einigemale an den Hof des Kaisers reisen mußte; andererseits mußte er dreimal den durchlauchtigsten Olmützer Bischof von Schrattenbach, der in Neapel weilte, aufsuchen; als Belohnung für so große Mühen wurde er zum Scholasticus und zum Weihbischof mit dem Titel von Sebaste gemacht und zuletzt von Kaiser Leopold zum Geheimen Rat ernannt; durch vierunddreißig Jahre, in denen er die St.-Mauritz-Kirche leitete, erfüllte er alle seine Pflichten überaus ruhmvoll, er gründete die Fronleichnamsbruderschaft neu und bestiftete sie mit 2000 fl; das Pfarrhaus erneuerte er auf eigene Kosten von Grund auf und, wenn er nicht verhindert worden wäre, hätte er noch mehr vollbracht; dem Kloster Hradisch, wo er begraben liegt, vermachte er durch sein Testament alles. Mehr über ihn an anderer Stelle. Er starb am 23. August 1703.“

Das Pfarrerverzeichnis wurde um 1780 verfaßt. Es soll im folgenden versucht werden ‒ soweit dies hier möglich ist ‒, obige Angaben zu ergänzen bzw. zu berichtigen. Daß der Domherr Schröffel dreimal den Olmützer Bischof Kardinal Wolfgang Hannibal Graf von Schrattenbach in Neapel aufgesucht haben soll, wo dieser als Vizekönig Kaiser Karls VI. fungierte, ist eine bare Unmöglichkeit. Als Schrattenbach 1710 Bischof von Olmütz wurde, war Schröffel schon acht Jahre tot.

Schröffels Geburtshaus war das Haus am Niederring Nr. 3 (Conscr. Nr. 199) „unter den reichen Kramen“. Am 12. 8. 1603 hatte der Bürger Wolfgang Schröffel dieses Haus nach Magdalena Bachin erworben. Nach dem Tode „des Erbaren Vornehmen Wolff Schröffels Burgers und Handelsmanns allhier“ im Jahre 1624 werden Philipp Schröffel als jüngstes und Georg Schröffel als ältestes seiner Kinder genannt, wobei bemerkt ist, daß Georg schon „vogtbar“, also großjährig war. Georg Schröffel, „Handelsbürger“, hat am 25. 10. 1624 das Haus nach seinem Vater Wolfgang Schröffel im Anschlag von 2080 Gulden übernommen. Es kann angenommen werden, daß er in diesem Jahre auch geheiratet hat. Am 3. 3. 1634 wurde er „von der Gemein erwählet und von allen dreien Räten für einen Schreiber bestätiget“. Am 20. 4. 1638 wurde dem „H. Georg Schröffel ein Ausziegel (Rechnung) zahlt wegen was zur Ausbesserung eines Meßgewandes genommen 3 fl. 26 kr.“ Zum 19. 5. 1636 findet sich der Eintrag: „Ich Georg Schröffel Burger und Verordneter Einnehmer der Herren Kramer Bruderschaft in Ollmütz“. Daß Georg Schröffel ein Gerber (coriarius) gewesen wäre, ist nach diesen Angaben ausgeschlossen. In den Jähren 1636/37 und 1642/43 sind zwei Kinder Georg Schröffels in der St.-Mau-ritz-Kirche begraben worden.

Nach der Besetzung von Olmütz durch die Schweden im Jahre 1642 rückte Georg Schröffel in den Rat ein. Zum 29. 8. 1644 vermerkt der damalige Stadtschreiber Friedrich Flade: „Herr Georg Schröffl des Raths gestorben.“ Am 14. Oktober dieses Jahres wurde der Witwe wegen der großen Hungersnot vom Rat bewilligt, „daß sie mit denen Kinderln von der Stadt verabreisen ... und sich anderwerths auffhalten möchte“ und „daß so baldt der liebe Gott der Stadt helffen werde, Sie Frau Wittib die wayssen mit ihren haab und guth wieder herführen will“, als Bürger wieder aufgenommen würden. Wo und wie lang sich die Witwe mit den Kindern dann aufgehalten hat, hat sich bisher nicht feststellen lassen. Es muß vermutet werden, daß sich die Familie in Österreich aufgehalten hat und wohl mit Hofkreisen in Berührung gekommen ist. Sicher ist, daß die Nachkommen Georg Schröffels: drei Söhne, nämlich Ferdinand, Heinrich und Karl Friedrich und eine Tochter Anna Elisabeth nach ihrer Rückkehr nach Olmütz mit dem Adelsprädikat „von Schröffenheim“ erscheinen. Die Tochter war später an den Kaufherrn Johann Tertz verheiratet; sie wurde am 4. 12. 1680 in der Mauritzkirche begraben.

Ferdinand Schröffel von Schröffenheim wurde am 3. 9. 1657 als nicht residierender Domherr in Olmütz installiert, als residierender Kanonikus zog er am 13. 7. 1665 ein und wurde zugleich Pfarrer und Dechant in Müglitz. Am 7. 8. 1667 wurde er Pfarrer zu St. Mauritz in Olmütz. 1680 war er Notar des Olmützer Domkapitels und Direktor der gemeinsamen Kapitelgüter. 1682 war er Custos und 1695 Scholasticus an der Kathedralkirche zu Olmütz. 1696 wurde er Titularbischof von Sebaste und Weihbischof in Olmütz. Am 23. 8. 1702 starb er.

Pfarrer Schröffel war ein Mann von Unternehmungsgeist und es ist selbstverständlich, daß er sich daran machte, die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges zu beseitigen. Als er Pfarrer wurde (1667), waren wohl 19 Jahre seit dem Friedensschluß von Münster und Osnabrück verflossen, aber in Olmütz hatte sich noch nicht allzuviel verändert. Die Schweden waren erst 1650 abgezogen und was sie zurückließen, war ein großer Trümmerhaufen. Die Zahl der Bevölkerung war auf einen Bruchteil der früheren Bewohner gesunken. Noch 30 Jahre nach Kriegsende hat die Stadt wüst liegende Häuser als Bauplätze verschenkt. Es mußten erst wieder Leute da sein, die den Aufbau in Angriff nehmen konnten. Und es strömten Leute aus aller Herren Länder zusammen. Da ist es kein Wunder, daß es nach der allgemeinen Verwilderung des langen Krieges auch längere Zeit brauchte, bis sich die zurückgebliebenen und die neu zugezogenen Bewohner zu einer neuen Gemeinschaft zusammenfanden und wieder friedlichere Manieren annahmen. Es ist auch selbstverständlich, daß einige Zeit vergehen mußte, bis die Gläubigen sich finanziell so weit erholt hatten, daß sie für ihre Kirche so viel opfern konnten, daß eine großzügigere Instandsetzung möglich war. Vielleicht hat es bei dem neuen Pfarrer etwas an Geduld gefehlt, woraus sich das später manchmal gespannte Verhältnis zwischen der Stadt und Pfarrer Schröffel erklären könnte.

Am 27. 3. 1680 schrieb Pfarrer Schröffel dem Olmützer Magistrat einen Brief, in dem er mitteilte, daß er das alte Kreuz und die darunter stehenden Figuren, die vor dem Hochaltar der St.-Mauritz-Kirche auf einem Balken zwischen zwei Pfeilern standen, zu entfernen gedenke, weil sie schadhaft geworden seien und herunterstürzen könnten, ferner weil sie dem freien Blick auf den Altar hinderlich seien. Auch in der Kathedralkirche und in der Pfarrkirche zu U. L. Fr. seien diese Figuren vor dem Hochaltar entfernt worden und das bischöfliche Konsistorium habe bereits seine Zustimmung gegeben. Die Figuren könnten an einen anderen geziemenden Ort in der Kirche transferiert werden. Er hoffe, „daß ein löbl. Magistrat und eine gantze Communitet solche translation nicht übl bereden und auslegen, sondern mit geneigten Willen und Wohlgefallen erkhennen werden“. Aber der Magistrat fand an der geplanten Veränderung kein Wohlgefallen und war nicht geneigt, seine Zustimmung zu geben. Schon am 1. 4. 1680 sprach er seine Verwunderung aus, daß „diese Kostbahre und saubere bildnussen“, die „von viellen Jahren aldort gestanden, auch von männiglich auferbaulich veneriert (verehrt) worden“, entfernt werden sollen. Es sei ein großes „scandalum“ (Ärgernis), „zu gäntzlichen Untergang gedeuter Kirchen undt avertierung (Abwendung, Entfremdung) aller wohltätter unter dem gemeinen Völckh“ zu befürchten. „Dahero dan auß disen undt andern mehrern Ursachen wir dahin zu inclinieren keines weegs beweget werden können, sondern damit wie vorhin, in dem alten Standt und andacht verbleiben möchte, verlangen …“.

Am 8. 4. 1680 schrieb der Pfarrer dem Bischof, daß er noch mündlich verhandelt habe, aber der Rat habe den Zimmerleuten, Maurern und Taglöhnern jede Mitwirkung bei schwerer Strafe verboten und erklärt, daß er „diese abzutreiben gesonnen sei“. Leider ist über den weiteren Verlauf des Streites kein eingehender Bericht vorhanden. Aber in einer Beschreibung der St.-Mauritz-Kirche aus dem Jahre 1683 ist vermerkt, daß vor dem Hochaltar ein neues eisernes Gitter hergestellt worden sei. Somit steht fest, daß der Pfarrer seinen Willen durchgesetzt hat. Daß er sich den Magistrat dadurch nicht sonderlich günstig gestimmt hat, ist verständlich. Übrigens bestand zu gleicher Zeit noch ein anderer Streit wegen des Pfarrhofes. Dieser war offensichtlich vom Dreißigjährigen Kriege her in einem Zustand, der einen Neubau erforderlich machte. Schon am 18. 2. 1674 hatte Pfarrer Schröffel den Magistrat und die Gläubigen ersucht, den pflichtmäßigen Anteil am Neubau zu leisten. In einem Schreiben vom 9. 9. 1679 erklärte der Magistrat grundsätzlich, daß er einen Beitrag leisten werde. Als später der Breslauer Kaufmann Le Conte wegen Nichtbezahlung des Zolles mit 200 fl. Strafe belegt wurde, widmete der Magistrat diesen Betrag für den Pfarrhofbau. Pfarrer Schröffel sah in diesem Vorgehen und in der geringen Höhe des Betrages eine Beleidigung und baute den Pfarrhof auf eigene Kosten auf. Dann ließ er über der Tür einen Stein einsetzen mit der Inschrift: „Aedes haec fere integra ipso tergiversante Senatu et Parochianis a Loci Parocho sine Praejudicio Successorum reparata est.“ (Dieses Haus wurde vom Ortspfarrer ‒ da sich Senat und Gläubige herauszuwinden trachteten ‒ auf eigene Kosten, aber ohne Verpflichtung für seine Nachfolger, nahezu von Grund auf wiederhergestellt.) Jetzt war wieder der Magistrat beleidigt und er ließ durch seine Amtsknechte den Stein herausreißen und ins Rathaus schaffen. Der Pfarrer erklärte diesen Eingriff als Verletzung der kirchlichen Immunitiät und führte Klage, die bis zum Hofe des Kaisers getrieben wurde. Schließlich vermittelte Bischof Karl von Lichtenstein-Kastelkorn und es kam zum Vergleich, Die Stadt mußte den Stein zurückstellen und Pfarrer Schröffel mußte die anzügliche Bemerkung beseitigen.

Wenn wir den Streit um die Figuren der St.-Mauritz-Kirche mit den Augen der heutigen Zeit betrachten, möchten wir uns auf die Seite des Magistrates stellen und dessen Wertschätzung alter Kunstwerke bewundern, aber an eine solche Wertung hat der Magistrat sicher nicht gedacht. Es war eben schon eine Spannung vorhanden und deshalb mußte Opposition gemacht werden. Übrigens hat der Lauf der Dinge dem Pfarrer Schröffel rechtgegeben, aber auch darin kann kein Verdienst gesehen werden. Als nämlich beim großen Stadtbrand von 1709 auch die Mauritzkirche Feuer fing und vollständig ausbrannte, wären die Figuren mit Sicherheit vernichtet worden. Da sie aber aus der Kirche entfernt waren, blieben sie vor der Vernichtung verschont und der zweite Nachfolger Schröffels, Franz Gregor Graf von Giannini, hat sie nach 1722 aus dem Beinhaus der Cyrillus-und-Methodius-Kapelle in die Kirche zurückgebracht und mit ihnen in der später „Allerseelenkapelle“ genannten Nische einen Kreuzaltar errichtet. So sind wertvolle Reste der ehemals gotischen Ausstattung der Kirche auf eigenartige Weise gerettet worden. Übrigens ist beim großen Brand von 1709 auch das Beinhaus der Cyrillus-und-Methodius-Kapelle, wo die Figuren an einer Wand zwischen zwei Fenstern angebracht waren, ausgebrannt. Die Flammen sollen zu beiden Fenstern herausgeschlagen haben und man habe sich sehr gewundert, daß die Figuren dabei nicht verbrannt seien.

Wenn wir den Streit um die Figuren der St.-Mauritz-Kirche mit den Augen der heutigen Zeit betrachten, möchten wir uns auf die Seite des Magistrates stellen und dessen Wertschätzung alter Kunstwerke bewundern, aber an eine solche Wertung hat der Magistrat sicher nicht gedacht. Es war eben schon eine Spannung vorhanden und deshalb mußte Opposition gemacht werden. Übrigens hat der Lauf der Dinge dem Pfarrer Schröffel rechtgegeben, aber auch darin kann kein Verdienst gesehen werden. Als nämlich beim großen Stadtbrand von 1709 auch die Mauritzkirche Feuer fing und vollständig ausbrannte, wären die Figuren mit Sicherheit vernichtet worden. Da sie aber aus der Kirche entfernt waren, blieben sie vor der Vernichtung verschont und der zweite Nachfolger Schröffels, Franz Gregor Graf von Giannini, hat sie nach 1722 aus dem Beinhaus der Cyrillus-und-Methodius-Kapelle in die Kirche zurückgebracht und mit ihnen in der später „Allerseelenkapelle“ genannten Nische einen Kreuzaltar errichtet. So sind wertvolle Reste der ehemals gotischen Ausstattung der Kirche auf eigenartige Weise gerettet worden. Übrigens ist beim großen Brand von 1709 auch das Beinhaus der Cyrillus-und-Methodius-Kapelle, wo die Figuren an einer Wand zwischen zwei Fenstern angebracht waren, ausgebrannt. Die Flammen sollen zu beiden Fenstern herausgeschlagen haben und man habe sich sehr gewundert, daß die Figuren dabei nicht verbrannt seien.

Im Olmützer Domkapitel nahm Ferdinand Schröffel eine wichtige Stellung ein. 1680 war er, wie erwähnt, Notar des Kapitels und hat als solcher die Kapitelsprotokolle geführt, die eine wertvolle Geschichtsquelle für jene Zeit sind. Als Direktor der gemeinsamen Kapitelsgüter war er weit über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus wirksam. Bei der Vollendung des Pfarrhauses zu St. Mauritz im Jahre 1682 war er Custos des Olmützer Domkapitels, was die jetzige Inschrift über dem Eingang des Propsteigebäudes bezeugt. Im Jahre 1695 bemühte sich Schröffel um die Erlangung der ersten Dignität, der Domdechantei. Am 26. 4. 1695 bedankte sich „Eleonora von Gottes Gnaden Königin zu Pohlen, Großfürstin in Littawen etc. Verwittibte Herzogin zu Lothringen undt Barr etc. Gebohrene Erzherzogin zu Österreich“ bei Pfarrer Schröffel für die ihrem Sohne, Prinz Carl, geleisteten Dienste und teilte mit, daß sie nichts unterlassen werde, um ihm durch ihre Fürsprache beim Kaiser die Würde des Domdechants zu verschaffen, die er „durch seinen Eyfer in dem Dienst Gottes, undt dieser Cathedral-Kirchen, durch seine gelehrtsambkeit, Undt andere lobwürdige aygenschafften, vielfältig verdient“ habe. 1695 war der Sohn Eleonoras, Karl, Herzog zu Lothringen, im Alter von 15 Jahren Bischof von Olmütz geworden. Es könnte sein, daß sich Schröffel bei der Wahl besonders für Herzog Karl eingesetzt hatte, und daß sich der erwähnte Dank der Mutter auf diese Tätigkeit bezog. Auch der junge Bischof versicherte Schröffel, daß er sich beim Papst für ihn eingesetzt habe. Domdechant ist Schröffel trotz dieser Fürsprecher nicht geworden, wohl aber Scholasticus und Weihbischof. Durch besondere Bewilligung des Papstes durfte er die Pfarrei St. Mauritz weiter behalten. Es ist sicher, daß er mit der St.-Mauritz-Kirche, in der er wohl getauft worden war, in besonderer Weise verwachsen war, sonst hätte er sich um die erwähnte Erlaubnis nicht bemüht. Ein materieller Vorteil war mit dieser Kirche sicher nicht verbunden.

Pfarrer Ferdinand Schröffel von Schröffenheim war der letzte in Olmütz geborene Pfarrer von St. Mauritz und für mehr als 200 Jahre der letzte Pfarrer (und Domherr zu Olmütz), der aus bürgerlichem Stande stammte, wenngleich er noch vor Antritt des Kanonikates geadelt worden war. Schröffel war ein großer Kunstfreund und Sammler von Büchern und Kunstwerken. Seine reiche Sammlung vermachte er testamentarisch dem Prämonstratenserkloster Hradisch bei Olmütz, wo er sich auch begraben ließ. Seine Sammlungen sind bald darauf, ebenso wie alles, was er für die St.-Mauritz-Kirche angeschafft hatte, ein Raub der Flammen geworden.


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